Farbensprache21 ist Sinn21Sprache und Schwester~im~Geist der Computersprachen

Die Farbensprache21 trat im Frühjahr 1997 in mein Leben, als ein riesiges Werte~Vakuum entstanden war, weil keiner der vielgerühmten familiären, christlichen und „westlichen Werte“ sich während einer Grenzerfahrung bewährte. Um zu überleben, suchte ich halt in der Malerei Michelangelos, der französischen Impressionisten und genialen Meister der Renaissance. Beobachtend, entdeckte ich einzigartige Zusammenhänge zwischen den Farben und der Beschreibung der Kunstwerke mit Worten und erkannte, dass auch die Malerei viel mehr zu geben hat als die sachliche Betrachtung nahelegt.

Im Sommer 1993 hatte ich eine verwandte Erfahrung mit Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ gemacht. Patin der Entscheidung, das Wesen der Oper zu verstehen um im neuen Freundeskreis mitreden zu können, war der Geldmangel. Weil ich mir keinen Urlaub leisten konnte, entschied ich, die Zeit sinnvoll zu nutzen und Neues zu wagen. Ingenieurmässig ging ich ans Werk und beobachtete vor allem das Zusammenspiel der Worte mit der Musik. Dabei fiel mir auf, dass die Musik oft das Gegenteil dessen vermittelt, was Worte meinen.

Zum ersten Mal erlebte ich die Schöpferische Freude. Das Wort verdient die Großschreibung, weil diese innere Freude der Lohn für Freie Entscheidungen ist, frei von den Umständen und der Erwartung an andere Menschen entsprechend der Euphorie, Gegenspielerin der Freude, die nur süchtig und abhängig macht. Nach fünf Monaten einzigartiger Lebensfreude, die meine Wahrnehmung für immer verändert hat, ordnete sich die Oper in meinem Bewusstsein neu und schenkte mir eine kostbare Einsicht rundum die 3 Männer Tamino, Papageno und Monostatos und den leitmotivischen Einsatz der Zahl Drei:

In dieser Oper ist das Geheimnis der Schöpferischen Liebe geborgen.

Heute und 26 Jahre später setze ich diese und andere Opern genialer Meister als „geschlossenes System“ in meinen Workshops ein, um die Wirkung der Freien Entscheidungen und Taten wirkungsvoll zu vermitteln.