„Das Wesentliche ist unsichtbar“

Seit gut 76 Jahren begeistert diese Weisheit Millionen Menschen. Seit Dienstag, dem 6.4.1943, um genau zu sein, steht diese Weisheit bereit, Menschen von dem rein sachlichen Blick auf das Leben und ihre Schöpferische Natur zu befreien.

Am heutigen Dienstag, den 4.6.2019, gut 76 Jahre später, das sind genau 3974 Wochen, bleibt das Wesentliche dem Blick verborgen und wird für jedermann spürbar, der den Werte~Kodex~Bios21 im täglichen Leben anwendet.

Religion, Aufklärung und Wissenschaften scheitern an der Schöpferischen Natur des Menschen, vereinnahmt von Wille und Vorstellung. Die Entscheidungen und Taten sind Kinder des Jetzt. Der Wille flüchtet sich mit Gedanken und Worten in die Vergangenheit, mit Vorstellungen in die Zukunft und versäumt das Leben im Jetzt. Vernunft, Verstand und so genannter „gesunder Menschenverstand“ sind theoretische Werte der Aufklärung und Moderne, die an den Tatsachen des Lebens im 21. Jahrhundert scheitern. In Deutschland entlarven sich diese Scheinwerte seit dem 4.9.2015 immer öfter als Worthülsen, die keinen Halt in Taten finden. Sie dienen bloß der Einschüchterung Andersdenkender, sind jedoch spaltend, erreichen das Gegenteil der gedachten Abbsicht und sind wertlos für selbstbewusste einzigartige Menschen.

Wenn jemand an Taten im Jetzt scheitert, hat er das Recht verwirkt, eine Sache als Wert darzustellen. An den Taten des Jahres 2019 gemessen, muss die Aufklärung, die um 1700 im Abendland entstand, und gerade eine Höhepunkt in der Bewegung „Fridays-for-Future“ (FfF) erreicht, zugeben, dass sie an der Schöpferischen Natur des Menschen gescheitert ist, gefangen in den Dogmen des Willens, der Willkür und der Vorstellung: „Sprache schafft Wirklichkeit“.

Wie konnte das geschehen?

Die Aufklärung hat die Haltungsvorlagen des Christentums auf die Ebene der sachlich sichtbaren Dinge angewandt und das Messbare im Zeichen der Vernunft zum „Gott“ erhoben. „Über Sternen muss er wohnen“, dichtete Friedrich Schiller im Sommer 1785 über den Gott-seiner-Vorstellung.

Rund 200 Jahre später erklärte der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker den Tag, an dem der Zweite Weltkrieg endete, zum „Tag der Befreiung“. Heute, am 4.6.2019 sind die Deutschen mehr denn je zuvor gefangen in Neid, Angst, Zwiespalt und Intrigen, Akronym NAZI, verführt von der feigen Einordnung der Sache als wesentlich. Von Befreiung aus der Umarmung der German Angst ist weit und breit keine Spur. Geleitet wurde von Weizsäcker genauso wie die Ideologen der Aufklärung von Wille und Vorstellungen, die an den tatsächlichen Lebensereignissen nur scheitern können.

Mit Worten scheint alles möglich. Wahr ist in der Wissenschaft und im Leben jedoch das, was langfristig und nachhaltig mit Taten zu überzeugen vermag. Tatsächlich kann jedermann ausschließlich für sich selbst und im Jetzt handeln.

In seiner 9. Sinnfonie (diese Schreibweise ist Sinn stiftend), hatte Ludwig van Beethoven (1770-1827) Bedenken zur Wohnstatt von Friedrich Schillers Gott. Nachdem dessen Meinung „Über Sternen muss er wohnen“ in den höchsten Tönen von Menschenstimmen gepriesen wird, gibt sich das Orchester leise sinnend, zaudernd und klettert dann doch entschlossen die Himmelsleiter der euphorischen Begeisterungsstürme empor.

Die Aufklärung war die Antwort auf die rein sachliche Betrachtung des Menschen als Körper, auch wenn die Religion von der Seele spricht, die göttlich sei, den Menschen jedoch wie ein unmündiges Kind behandelt. Auf neue sachliche Weise tut die Aufklärung das auch, verankert in der rein sachlichen Schlüsselloch-Betrachtung des Menschen. Gen- und Hirnforschung krönen diese Haltung und stürmen die höchsten Gipfel des Wissens. Doch der Mensch harrt immer noch vergeblich seiner Erlösung, weil Religion, Aufklärung, Demokratie, Sozialideologie und Menschenrechte das Wesentliche übersehen: Das Dogma A N D E R E, von mir „Lohengrin~Sinndrom“ genannt, dem sich auch die Wagnerianerin Angela Dorothea Merkel verpflichtet glaubt. Das ist der alte Ur~Irrtum des Menschen im Zeichen und im Namen der Schlange, also des Wortes der Andern. Die Wirkung dieser Haltung ist der kleinmütige Anspruch, auf Kosten anderer zu leben, der in Merkeldeutschland 4.0 einen ebenso tragischen wie traurigen Höhepunkt erreicht. Der Glaube, andere zu schützen/ retten und/oder erlösen zu können, ja zu müssen, ist eine verheerende Sackgasse. Jeder Mensch lebt in seinen Rollen normalerweise von den eignen Taten. Folgerichtig kann jeder Mensch auch nur sich selbst erlösen, sobald er zu Taten für sich selbst bereit ist. Verhindert wird das durch Worte wie diese: „Meine Wenigkeit“. Schüler, Studenten, Sportler und Berufstätige führen uns diese Tatsache vor Augen. Selbstverständlich nimmt ihnen niemand die Arbeit ab, damit sie die nächste Entwicklungsstufe erreichen.

Im Geist der Erwartung an andere, Familie und Staat, hat sich der Mensch ein träumerisches Wunschbild vom Leben gezimmert, gebaut auf Fehldeutungen.

Missverstanden und ins Gegenteil gekehrt, wird zum Beispiel das Wort „Gnade“. Denn Gnade meint selbstverständlich einen Anlass für eigene Entscheidungen. In der Biosophie21, die aus der Erfahrung von Lebenstatsachen hervorgegangen ist, wird der Anlass für eine Entscheidung der Zahl 21 zugeordnet und entspricht dem Jahrhundert in dem wir leben.

Die Entscheidung ist der Puls des Lebens.

Die Freie Entscheidung, frei von den Umständen und andren, erhebt sich zum „heiligen Geist“ des Entscheidenden.

Auch das Wort „Gebet“ ist Kronzeuge eines Missverständnis im Schatten der biblischen Sprachverwirrung, getragen von Erwartungen an andere. Weil Adam und Eva zu feige waren, ihre Fehlentscheidungen zu hinterfragen, den Irrtum offen einzugestehen und dessen Wirkung im erstgeborenen Sohn, Kain, offen und ehrlich wahrzunehmen, scheuten sie fortan Entscheidungen. Also beten die Leute und wiederholen immer wieder die gleichen und selbsttäuschende Worte im Schatten von Wille und Vorstellung gerade auch in der Partnerschaft, Familie und vor allem in der Politik, statt selbstverantwortlich im Jetzt frei von den Umständen und Erwartungen anderer zu entscheiden und zu handeln, um tatsächlich ihre Einzigartigkeit auch zu leben. Mit dem Anspruch auf Einzigartigkeit, werden die Leute eine Masse, „Herdentiere“, Gesellschaft blindlings gleichgeschaltet über die Sprache, Wortwahl, Religion, Bildung und den AMME~Kodex, Akronym für Anstand, Moral, Mitleid und Ehre.

Das verheerendste Missverständnis des Menschen ist jedoch sein Blick auf das Baby, auch „Augapfel“ gennant, das als Eigentum der Familie eingeordnet wird: mein Kind, meine Schwester, meine Nichte, meine Enkelin. Körperlich ist das Baby tatsächlich hilflos und erinnert die Erwachsenen an ihre Abhängigkeit, generiert vom Entschluss, die „bessere Hälfte“ außerhalb ihres eigenen Selbst zu suchen. Schöpferisch ist das Baby, das von freien Entscheidungen lebt, den Erwachsenen himmelhoch überlegen. Es ist vor allem frei von dem feigen AMME-Kodex, frei vom Bedürfnis zu schweigen, frei von Sorgen und dem Wahn, andere beschützen/retten zu müssen und sich selbst dabei zu vernachlässigen; frei von Schein und Scheinheiligkeit oder der Neigung zur Schuldzuweisung im Schatten der feigen Ablehnung der Selbstverantwortung; frei vom wankelmütigen Zaudern und Zweifeln gefangen im Zwiespalt, der Entscheidungen im Jetzt verhindert.

Babys verkörpern das Wesentliche.

„Werdet wie die Kinder“ meint natürlich, die Schöpferischen Natur wieder zu aktivieren und ihr Raum für freie Entfaltung zu bieten, um den Schein mit Sinn und Sein zu ersetzen. Das gelingt mit dem Spiegelblick, der Wahrnehmung der Störungen von Außen als Spiegelungen der Schwächen im eigenen Ego. Stört mich die Eile meines Gegenüber, frage ich mich natürlich, wo wie und wann ich zur Eile neige und verändere meine Haltung.

Meinen erster Schritt in diese Richtung tat ich im Frühjahr 1997 mit diesem Entschluss: Im Zweifel ist das Gegenteil dessen wahr, was andere sagen.

Diese Einsicht wurzelt in der Tatsache, dass das Christentum, die Sozial- und die Menschenrechtsideologie auf den Irrtum von Adam und Eva aufgebaut sind, verankert im Dogma Andere. Damit schätzt der Mensch sich selbst gering und missachtet die Freie Entscheidung für Selbstachtung als Puls des Lebens, die Babys selbstverständlich leben, bis sie im Akt der Erziehung und Bildung der Rolle, den Anderen und Sachen verdingt werden.

Diese Einsicht wurde zum Fundament des Werte~Komplexes Biosophie21, kurz WerteKodexBios21 genannt, getragen von drei Säulen absoluter Werte in dieser relativen Welt, die uns zielgewiss durchs Labyrinth der Verführungen leiten:

  1. Farbenwerte21
  2. Zahlenwerte21
  3. Lebensgrundgesetz der 3 Entscheidungsmöglichkeiten LGG3/2+1

Das Wesentliche im täglichen Leben ist die Freie Entscheidung im Dialog mit Sachen, Andern und der Umwelt, Akronym SAU. Aus dieser Perspektive wahrgenommen, meint die Redewendung „Lass die Sau raus“ schlicht und einfach: Lass die Sache sausen! Erkenne das Wesen und die Wirkung deiner Entscheidungen. Finde den tiefen schöpferischen Sinn jenseits jeder Sache und erlebe, dass Freie Entscheidungen eine zarte Saite in deinem Selbst berühren und dir echten Schutz vor der Verführung durch schöne Wörter anderer bieten.

Jede winzige Nichtigkeit hat einmal im Leben ihre Sternstunde im Zeichen des Seins wie die Agave, die ein einziges Mal in ihrem hundertjährigen Leben blüht: CC BY-SA 3.0 • 21.06.2005 • 17:39 Uhr ♨︎ Wahrnehmung schöpft Lebenskraft:

  • Selbstwahrnehmung geborgen in der Zahl 3
  • Anlass für erlösende Entscheidungen • 21
  • Schöpferische Liebe erleben • 62
  • Ehrlich mit Empfindungen umgehen • 5
  • Widerspruch Wort/Tat erkennend unterlassen • 17
  • Schein und Scheinheiligkeit eine Last entlarven • 39
  • Die Summe dieser Zahlen ist 147 mit dem Ziel21Wert 21
Agave als Sinnbild der Einzigartigkeit